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Auch Frettchen brauchen eine regelmässige Pflege, dazu gehört das Krallenschneiden, Ohrenreinigung und die Fellpflege.
Krallen
Sind die Krallen zu lang, besteht die Gefahr, dass das Frettchen hängen bleibt oder seine Artgenossen im Spiel verletzt. Bei Wohnungshaltung wachsen die Krallen sehr schnell nach, daher sollten sie mind. ein Mal pro Monat geschnitten werden. Am besten nimmt man die Vitaminpaste zwischen die Knie, das Frettchen auf den Schoss, während es die Paste schleckt, kann man in Ruhe die Krallen schneiden. Lasst Euch von einer Fachperson (Tierarzt, Züchter, Frettchenhalter) zeigen, bis wo die Krallen geschnitten werden dür- fen. Die Krallen sind ebenfalls durchblutet, schneidet man sie zu kurz, ist dies sehr schmerzhaft und Blutet stark.
Ohren
Oft leiden Frettchen unter Ohrmilben, diese müssen konsequent mit einem speziellen Mittel (nur beim TA erhältlich), behandelt werden. Ohrmilben erkennt man daran, dass die Ohren sehr stark schwarz verschmutzt sind, meist auch die Ohrmuschel. Bei Verdacht bitte den TA konsultieren, es ist für die Fretts sehr unangenehm und kann zu Ohrenentzündungen führen.
Fell
Zweimal im Jahr wechseln die Freggels ihr Fell, im Frühjahr und im Herbst. In dieser Zeit sollten die Frettchen regelmässig mit einer handelsüblichen Katzenbürste gestriegelt werden, um ihnen den Fellwechsel zu erleichtern. Es empfiehlt sich, die Rabauken schon vom Welpenalter an daran zu gewöhnen. Auch Kratzbäume und Teppichreste im Gehege, können dabei helfen.
Parasiten
Auch Frettchen können von lästigen Flöhen und Zecken befallen werden. Flohstiche verursachen starken Juckreiz und Hautrötungen. Es gibt beim Tierarzt gut wirkende Mittel gegen Flöhe (z.B. Frontline). Nicht nur das Tier muss behandelt werden, sondern auch seine Umgebung. Flöhe legen ihre Eier gerne in den Schlafplätzen ab. Auf dem Spatziergang kann es auch mal eine Zecke auflesen. Zecken sollte man mit einer Zeckenzange entfernen, möglichst nahe an der Haut ansetzen und gerade herausziehen. Auf keinen Fall zuerst mit Öl oder der Gleichen beträufeln, wie früher angenommen. Die Zecke entleert ihr Gift über den Darminhalt, verursacht man der Zecke zuerst Schmerzen, stösst es seinen Darminhalt aus und somit auch das Gift. Von Frühling - Herbst sollte das Fell nach dem Spaziergang durchsucht werden, so kann man einem Zeckenbiss am besten vorbeugen.
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